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Mario Levi wurde 1957 in Istanbul geboren. Er gilt als einer der berühmtesten Juden der Türkei. Levi lehrt Kommunikationswissenschaften an der Yeditepe-Universität in Istanbul. Für sein Buch „Istanbul war ein Märchen“ erhielt er im Jahr 2000 den renommierten Yunus-Nadi-Literaturpreis.

(Foto: Nermin Mollaoglu)

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Alan Posener wurde 1949 in London geboren. Er wuchs in London, Kuala Lumpur und Berlin auf. Studium der Germanistik und Anglistik an der FU Berlin und der Ruhr-Universität Bochum. Von 1977 bis 1991 war er im Schuldienst tätig, von 1991 bis 1999 folgte die Arbeit als freier Autor und Übersetzer. Seit 1999 ist er bei Axel Springer; zurzeit als Korrespondent für Politik und Gesellschaft bei der „Welt“-Gruppe, außerdem Blogger bei welt-online und starke-meinungen.de.

(Foto: welt.de)

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Rabbiner William Wolff wurde in Berlin geboren und wuchs in Amsterdam und London auf. Nach seinem Studium zum Nationalökonom wurde Wolff Journalist beim Daily Mirrow. Er spezialisierte sich zunächst auf die Innenpolitik, später auf die Außenpolitik Großbritanniens in Bezug auf den Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft. Nach seinem Studium am Leo-Baeck College erhielt Wolff 1984 seine Ordination zum Rabbiner. Anschließend amtierte Rabbiner Wolff in verschiedenen Gemeinden in Großbritannien. Seit 2002 ist er Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern und seit 2005 stellvertretender Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Deutschland.

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Vladimir Vertlib, geboren 1966 in Leningrad, dem heutigen St. Petersburg, emigrierte 1971 mit seiner Familie nach Israel. Später übersiedelte er nach Österreich, dann zurück nach Israel, in die USA und schließlich, 1981, wieder nach Österreich. Vertlib erhielt mehrere literarische Preise im Laufe seines Schaffens, u.a. den Adalbert-von-Chamissio-Preis im Jahre 2001.

(Foto: Deuticke im Zsolnay Verlag)

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Evgueni Berkovitch ist Doktor der Naturwissenschaften. Er absolvierte sein Studium an der Moskauer Universität und arbeitete in den Bereichen angewandte Mathematik und Informatik. Seit 1995 lebt und arbeitet er in Hannover, Deutschland. Parallel zum Hauptberuf studiert er jüdische Geschichte, Religion und Tradition. Seine Artikel über diese Themen sind in verschiedenen Journalen Deutschlands, den USA, Frankreich, Israel, Rußland und der Ukraine veröffentlicht worden.

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Adriana Stern, geboren 1960 am Niederrhein, erfuhr erst im Alter von 13 Jahren, dass sie jüdische Vorfahren hat. Die Auseinandersetzung mit dem “Anderssein“ in Deutschland ist bis heute eine wichtige Antriebsfeder für ihre Arbeit. Der Schwerpunkt ihres Schreibens sind phantasievolle Romane für Kinder und realistische Jugendromane, die den Charakter von Krimis haben und jüdisches Leben in Deutschland heute beschreiben.

Foto: Maria Rohlinger

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David Schidlowsky wurde 1954 in Detmold als Sohn des chilenisch-israelischen Komponisten Leon Schidlowsky geboren. Seit Ende 1954 bis Ende 1968 lebte er in Santiago de Chile, wo er die Jüdische Schule (Instituto Hebreo) besuchte. Im Jahr 1969 übersiedelte er nach Israel. Bis 1976 lebte er im Kibbuz Ma´abarot, danach in Tel Aviv, wo er in einem Fotolabor und einem Buchverlag sowie einer Buchhandlung arbeitete. Anfang 1979 beendete er im Abendgymnasium sein Abitur. Im gleichen Jahr ging er nach Hamburg. Seit 1980 lebt er in Berlin, wo er als Lehrbeauftragter und Literaturwissenschaftler arbeitet.

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Michael Jonathan Wuliger wurde 1951 in London geboren, wuchs in Wiesbaden auf und lebt heute in Berlin als Feuilletonredakteur der »Jüdischen Allgemeinen«.
Er geht so gut wie nie in die Synagoge, isst gern Serrano-Schinken und hört lieber Georges Brassens als Giora Feidman. Sein jüdisches Idol ist Krusty der Clown aus der TV-Serie “Simpsons”.

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Das Theater Traumbaum führt das Theaterstück “Schlamasel-Masel”,
Jüdisch jiddische Märchen für Menschen & Mentschen ab 5 Jahren,

Golde & Mottel sind ein jüdisches Ehepaar.
Die habenbeiden es nicht immer einfach, weil es überall Menschen gibt,
die ihnen das Leben schwer machen. Wenn es ihnen gar zu arg wird, 
schnallen sie sich einfach ihr Haus auf den Buckel
und ziehen um.
Und damit fängt die ganze Geschichte an:
eines Nachts sind die beiden wieder mal unterwegs und finden erschöpft  einen Platz, wo sie hoffen, ihre Ruhe und eine Heimat zu finden. Doch als sie am nächsten Morgen aufwachen, haben sie plötzlich  Besuch, vorallem jede Menge Kinder. Da Golde und Mottel sehr gastfreundlich sind,
würden sie die neuen Nachbarn ja gerne einladen, aber das Haus ist zu klein für so viele Gäste.
So machen die beiden aus der Not eine Tugend und bewirten die neue Nachbarschaft mit Geschichten, jüdischen Kindergeschichten & Märchen. Allerdings reicht es ihnen nicht, die Geschichten nur zu erzählen, sie spielen sie vor, schlüpfen in alle Rollen, sogar die von Adoschem und lassen die Märchen  lebendig werden.
Geschichten von Chochme statt Chuzpe, Masel im Schlamasel, eben Nacheß & Mechaje.
Was das ist ? Nun, kommen Sie mit Ihren Kindern vorbei und schauen sich das Stück an, dann werden sie es zusammen erfahren. ”Schlamasel-Masel” ist  eine höchst unterhaltsame Gelegenheit, mit viel Spaß über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich dabei auch noch unterhalten zu lassen.

Theater Traumbaum sind: Birgit Iserloh & Ralf Lambrecht
Foto: Traumbaum

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Eldad Stobezki, 1951 in Israel geboren, lebt nach einem Literaturstudium in Tel Aviv seit 1979 in Frankfurt am Main. Der Lektor, Gutachter und Übersetzer gilt als Kenner der israelischen Literaturszene und ist Experte für jene Literatur, die sich weltweit mit jüdischen Themen auseinandersetzt.

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