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Rabbiner Yaacov Zinvirt, 1962 in Jerusalem geboren, stammt aus einer Familie, die in siebter Generation in Israel ansässig ist. Er ist direkter Nachfahre von Rabbiner Elimelech aus Lischansk. Rabbiner Zinvirt studierte Religionswissenschaften in Israel und legte seine Rabbinerprüfung in Jerusalem ab. Er amtierte als Rabbiner in Berlin und Mainz-Worms bevor er 2007 in die Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen kam. Außerdem begleitet er Lehraufträge an den Universitäten Potsdam und Essen.

Er ist Autor verschiedener Bücher: Tor zum Talmud, Hebräisch Lesenlernen und Verstehen, Feste Israels in Papierarbeiten.

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Rabbiner Michail Kogan, wurde 1950 in Bendery, Moldawien geboren.
Von 1967 bis 1973 Studium am Leningrader Polytechnischen Institut. Von 1976 – 1981 absolvierte Rabbiner Kogan die Shukin Theaterhochschule in Moskau.
Seine religiöse Ausbildung hat er im Institut Schechter in Jerusalem (1989-2004) absolviert.
Seit 2005 amtiert er als Rabbiner in der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.

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Noemi Staszewski,1954 in Berlin, Studium der Islamwissenschaften, Judaistik, Sozialpädagogik und Psychologie. 1982 Diplom in Sozialpädagogik an der Freien Universität Berlin. Ausbildung zur Psychodrama- und Gestalttherapeutin. Arbeit als Psychotherapeutin. 1986 Umzug nach Frankfurt. Von 1991-1995 Leiterin des Bereichs Schulen des Pädagogischen Zentrums der ZWST. Heute Leiterin des psychosozialen Zentrums der ZWST für Überlebende
der Shoah und ihre Familien in Frankfurt/M. Organisatorin der Ausstellungenund Veranstaltungsreihen der Stadt Neu-Isenburg in der Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim und Mitglied des geschäftsführenden
Präsidiums des Keren-Hayesod Deutschland. Sie ist verheiratet und hat vier Kinder.

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Robert Schindel wurde im Jahr 1944 als Sohn jüdischer Kommunisten geboren. Schindels Eltern bauten in Linz eine Widerstandsgruppe der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ), auf und wurden dabei verhaftet. 1945 kehrte seine Mutter zurück nach Wien und fand ihren Sohn wieder. In den Jahren 1961 – 1967 war Schindel aktives Mitglied der KPÖ, anschließend holte er sein Matura nach und studierte Philosophie und engagierte sich in maoistischen Kreisen. 1986 wurde Robert Schindel freiberuflicher Schriftsteller. Daneben entstanden Arbeiten für Film, Fernsehen und Rundfunk.
Schindel schreibt Gedichte, Romane und Erzählungen.
1992 schrieb Schindel seinen Debütroman „Gebürtig“, der aufgrund seines Erfolgs im Jahr 2001 verfilmt wurde. Das zentrale Thema seiner Werke ist die Schoa.
Im Jahr 2007 wurde Robert Schindel mit dem Jakob-Wassermann-Literaturpreis der Stadt Fürth ausgezeichnet.

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Gilles Rozier wurde 1963 in Grenoble geboren.
Während eines mehrjährigen Aufenthaltes in Jerusalem lernte er Hebräisch und Jiddisch und arbeitete zunächst in einer Pariser Kaufhauskette als Einkäufer für Schreibwaren. 
Die wachsende Begeisterung für die jiddische Sprache führte Gilles Rozier zur Promotion in jiddischer Literatur. Er ist Direktor des Hauses für jiddische Kultur in Paris, das die größte jiddische Bibliothek Europas beherbergt.
Im Jahr 2006 erhielt Gilles Rozier den Spycher: Literaturpreis Leuk.

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Ellen Presser, Tochter polnisch-jüdischer DPs. Ist in München in einem traditionellen Elternhaus aufgewachsen. Biologie- und Psychologie-Studium. Seit 1983 tätig als Leiterin der Kulturabteilung der Israelitischen Kultusgemeinde München. Daneben publizistische Tätigkeit.

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Alexander Nitzberg wurde  1969 in einer Künstlerfamilie in Moskau geboren.
1980 reiste er nach Deutschland aus. Er studierte  Germanistik und Philosophie in Düsseldorf
und lebt da selbst als freier  Schriststeller, Übersetzer, Publizist, Librettist und Rezitator. 
Für seine Arbeiten wurde er  vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ersten Düsseldorfer Lyrikpreis  (1996), dem Förderpreis für Literatur der Stadt Düsseldorf (1998) und des Landes  NRW (1998) sowie auf Vorschlag von Peter Rühmkorf mit dem Förderpreis zum  Joachim-Ringelnatz-Preis der Stadt Cuxhaven
(2002). Zuletzt (2008) erhielt er  den Förderpreis zum Hugo-Ball-Preis der
Stadt Pirmasens. Er ist Mitglied im  P.E.N.

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Dr. Vadim Levin wurde in Charkow im Jahre 1933 geboren und absolvierte dort das polytechnische Institut und anschließend die philologische Fakultät der Universität Charkow.
Zwanzig Jahre lang führe Levin eine Stadt-Kinder-Literatur-Werkstatt.
Levin ist Autor von vielen Büchern, Gedichten und Geschichten für Kinder.
Seit 2001 lebt Levin in Marburg.

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Walter Kaufmann, geb. 19.1.1924 in Berlin. Aufgewachsen in Duisburg. Sohn von Dr. Sally Kaufmann, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Duisburg bis 1943. 1939 Flucht aus Duisburg nach England, von dort nach Australien deportiert, in Australien Soldat, Hafenarbeiter, Seemann. Mitter der 1950-er Jahre Rückkehr nach Deutschland. Freischaffender Schriftsteller in Berlin/DDR. 1959 Mary-Gilmore-Award. 1961 und 1964 Fontane-Preis. 1967 Heinrich-Mann-Preis. 1003 Ruhrgebiet-Literaturpreis. 1985-1993 Generalsekretär Deutsches P.E.N.-Zentrum (Ost).

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Priv.-Doz. Dr. Ludger Joseph Heid, Historiker, Literaturwissenschaftler, Publizist. Promotion 1982 (Universität Duisburg), Habilitation 1993 (Universität Potsdam), Venia legendi für Neuere Geschichte. Zahlreiche Publikation zur deutsch-jüdischen Beziehungs- u. Literaturgeschichte und zum Ostjudentum, u.a.: Deutsch-Jüdische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert (1992); Maloche – nicht Mildtätigkeit. Ostjüdische Arbeiter in Deutschland 1914-1923 (1995); Der ewige Judenhass (2000); Oskar Cohn. Ein Sozialist und Zionist (2002); Eduard Bernstein-Edition (2004); Briefwechsel Arnold Zweig/Ruth Klinger (2005); freier Mitarbeiter u.a.: Süddeutsche Zeitung; DIE ZEIT.

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