port1.jpg

Mario Levi wurde 1957 in Istanbul geboren. Er gilt als einer der berühmtesten Juden der Türkei. Levi lehrt Kommunikationswissenschaften an der Yeditepe-Universität in Istanbul. Für sein Buch „Istanbul war ein Märchen“ erhielt er im Jahr 2000 den renommierten Yunus-Nadi-Literaturpreis.

(Foto: Nermin Mollaoglu)

port1.jpg

Vladimir Vertlib, geboren 1966 in Leningrad, dem heutigen St. Petersburg, emigrierte 1971 mit seiner Familie nach Israel. Später übersiedelte er nach Österreich, dann zurück nach Israel, in die USA und schließlich, 1981, wieder nach Österreich. Vertlib erhielt mehrere literarische Preise im Laufe seines Schaffens, u.a. den Adalbert-von-Chamissio-Preis im Jahre 2001.

(Foto: Deuticke im Zsolnay Verlag)

port1.jpg

Adriana Stern, geboren 1960 am Niederrhein, erfuhr erst im Alter von 13 Jahren, dass sie jüdische Vorfahren hat. Die Auseinandersetzung mit dem “Anderssein“ in Deutschland ist bis heute eine wichtige Antriebsfeder für ihre Arbeit. Der Schwerpunkt ihres Schreibens sind phantasievolle Romane für Kinder und realistische Jugendromane, die den Charakter von Krimis haben und jüdisches Leben in Deutschland heute beschreiben.

Foto: Maria Rohlinger

port1.jpg

Michael Jonathan Wuliger wurde 1951 in London geboren, wuchs in Wiesbaden auf und lebt heute in Berlin als Feuilletonredakteur der »Jüdischen Allgemeinen«.
Er geht so gut wie nie in die Synagoge, isst gern Serrano-Schinken und hört lieber Georges Brassens als Giora Feidman. Sein jüdisches Idol ist Krusty der Clown aus der TV-Serie “Simpsons”.

port1.jpg

Oleg Jurjew wurde 1959 in Leningrad, dem heutigen St. Petersburg, geboren. Er lebt seit 1991 in Deutschland. Jurjew hat zahlreiche Texte in russischsprachigen Periodika veröffentlicht, außerdem drei Lyrikbänder, vier Prosabücher sowie ein Buch mit Theaterstücken. Jurjew lebt als freier Autor in Frankfurt am Main. Er schreibt auf Russisch und auf Deutsch. Zuletzt erschien von ihm „Die russische Fracht“ beim Suhrkamp Verlag. In „Der Tagesspiegel“ hat er eine eigene Kolumne, JURJEWS KLASSIKER.

(Foto: Privat)

port1.jpg

Michel Bergmann wurde 1945 als Kind jüdischer Eltern in einem Internierungslager in der Schweiz geboren. Nach einigen Jahren in Paris zogen die Eltern nach Frankfurt am Main. Nach seiner Ausbildung bei derFrankfurter Rundschau wurde er freier Journalist. Er entdeckte seine Liebe zum Film und arbeitet u.a. als Autor, Regisseur und Produzent. Seit über 15 Jahren schreibt er Drehbücher für Film und TV.

(Foto: Anke Apelt)
port1.jpg

Admiel Kosman wurde 1957 in Israel geboren. Er ist Dichter und Wissenschaftler. Kosman hat acht Bände von seiner eigenen Poesie herausgegeben. Ebenfalls schreibt er regelmäßig über traditionelle Geschichten aus postmodernem Blickwinkel in seiner Kolumne „Kleine Schätze“ in der israelischen Tageszeitung „Haaretz“. Derzeit ist er beschäftigt als Professor an der Universität von Potsdam und Professor in Residence am Abraham Geiger College in Berlin.

(Foto: Hanna Caspi)

port1.jpg

Noemi Staszewski,1954 in Berlin, Studium der Islamwissenschaften, Judaistik, Sozialpädagogik und Psychologie. 1982 Diplom in Sozialpädagogik an der Freien Universität Berlin. Ausbildung zur Psychodrama- und Gestalttherapeutin. Arbeit als Psychotherapeutin. 1986 Umzug nach Frankfurt. Von 1991-1995 Leiterin des Bereichs Schulen des Pädagogischen Zentrums der ZWST. Heute Leiterin des psychosozialen Zentrums der ZWST für Überlebende
der Shoah und ihre Familien in Frankfurt/M. Organisatorin der Ausstellungenund Veranstaltungsreihen der Stadt Neu-Isenburg in der Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim und Mitglied des geschäftsführenden
Präsidiums des Keren-Hayesod Deutschland. Sie ist verheiratet und hat vier Kinder.

port1.jpg

Robert Schindel wurde im Jahr 1944 als Sohn jüdischer Kommunisten geboren. Schindels Eltern bauten in Linz eine Widerstandsgruppe der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ), auf und wurden dabei verhaftet. 1945 kehrte seine Mutter zurück nach Wien und fand ihren Sohn wieder. In den Jahren 1961 – 1967 war Schindel aktives Mitglied der KPÖ, anschließend holte er sein Matura nach und studierte Philosophie und engagierte sich in maoistischen Kreisen. 1986 wurde Robert Schindel freiberuflicher Schriftsteller. Daneben entstanden Arbeiten für Film, Fernsehen und Rundfunk.
Schindel schreibt Gedichte, Romane und Erzählungen.
1992 schrieb Schindel seinen Debütroman „Gebürtig“, der aufgrund seines Erfolgs im Jahr 2001 verfilmt wurde. Das zentrale Thema seiner Werke ist die Schoa.
Im Jahr 2007 wurde Robert Schindel mit dem Jakob-Wassermann-Literaturpreis der Stadt Fürth ausgezeichnet.

port1.jpg

Gilles Rozier wurde 1963 in Grenoble geboren.
Während eines mehrjährigen Aufenthaltes in Jerusalem lernte er Hebräisch und Jiddisch und arbeitete zunächst in einer Pariser Kaufhauskette als Einkäufer für Schreibwaren. 
Die wachsende Begeisterung für die jiddische Sprache führte Gilles Rozier zur Promotion in jiddischer Literatur. Er ist Direktor des Hauses für jiddische Kultur in Paris, das die größte jiddische Bibliothek Europas beherbergt.
Im Jahr 2006 erhielt Gilles Rozier den Spycher: Literaturpreis Leuk.

www.buch-jugedu.de · © 2009 - 2010 Impressum